Neujahrsempfang

SAMSUNG CSCAm 24. Januar 2015 um 11:00 Uhr luden Präsident Dieter Uesseler und seine Frau Judit Mitglieder, Gäste und Sponsoren ins art’otel zum Neujahrsempfang ein. In einer kurzen Rede wies der Präsident auf den Ethik-Kodex der Lions und auf die Ziele der internationalen Lions Vereinigung hin. Anschließend wurden vier neue Mitglieder feierlich in den Club aufgenommen und Past President Hans-Günter Hogg als „Key Member“ ausgezeichnet.

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Spendenboxen im Elevenpark

SpendenboxWir danken der Leitung des Indoor-Spielplatzes Elevenpark, dass neben den Kassen eine Spendenbox unseres LCTM aufgestellt wurden. Der Aufkleber zeigt neben dem Lions-Symbol Fotos von unserer Schulranzenaktion. Die Kunden – meist Eltern mit ihren Kindern oder Großeltern mit ihren Enkeln, aber auch Schulklassen – lesen die Aufforderung: „Segíts Te is, hogy megtölthessük a rászoruló gyerekeknek iskolatáskaját!“ (dt. „Hilf mit, die Schulranzen bedürftiger Kinder zu füllen!“)

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Geschützt: Ausflug nach Csákvár und Majkpuszta

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Galerie

Jenseits des Großen Teiches wird man aufmerksam

„Club Has International Flair“: Unsere Schulranzenaktion wurde aktuell im International Lions Magazine (July / August 2014) gewürdigt. Um die Seite anzusehen, klicken Sie bitte auf den Link!

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Die Grenzöffnung vor 25 Jahren

Der 1. Deutschsprachige Lions Club „Thomas Mann” Budapest lädt zu einer Vortragsveranstaltung mit Prof. Andreas Oplatka zum Thema: „Die Grenzöffnung vor 25 Jahren” ein.

Ort:  Aula der Deutschen Schule Budapest (Cinege út 8/C, 1121 Budapest)
Zeit: Dienstag, 30. September 2014 – 19:30 Uhr

Der Fall des Eisernen Vorhangs jährt sich in diesem Herbst zum 25. Mal. Das „Paneuropäische Picknick” in Sopron mit der Flucht von ca. 600 ostdeutschen Flüchtlingen nach Österreich brach den ersten Stein aus der Berliner Mauer. Akteure, Augenzeugen und Betroffene leben noch – und können erzählen… Die Erzählungen gerinnen zu Bildern. Die historischen Narrative betonen unterschiedliche Perspektiven. Politiker und Bürger, Diplomaten und Pfarrer, Grenzsoldaten und Flüchtlinge handelten aus unterschiedlichen Motiven und waren sich der Tragweite ihrer Handlungen oft gar nicht bewusst. Es gab Beispiele persönlichen Mutes und mitmenschlicher Verantwortung, politischen Ränkespiels und selbstbewusster Berufung auf humanitäre Werte. Wer eignet sich die Deutung der Geschichte an? Die Grenzöffnung: ein Meilenstein. Aber ein Meilenstein auf dem Weg zu welchem Ziel ?

Prof. Andreas Oplatka (Andrássy Universität Budapest) ist 1942 in Budapest geboren und kam 1956 in die Schweiz. In Zürich und Wien studierte er Germanistik und Geschichte . 1968 wurde er außenpolitischer Redakteur der „Neuen Zürcher Zeitung“, als deren Korrespondent er in Stockholm, Paris, Moskau und Budapest arbeitete. Vor fünf Jahren ist er mit der Publikation „Der erste Riss in der Mauer“ (Zsolnay / Wien) hervorgetreten.

Auf Grund der Kooperationsvereinbarung zwischen dem LC „Thomas Mann“ und der Deutschen Schule Budapest kann die Veranstaltung in der Aula der DSB stattfinden. Dem Schulleiter, Herrn Thomas Mahrenholtz, sei für die gute Zusammenarbeit herzlich gedankt. Die Einnahmen des Abends kommen den Wohltätigkeitsprojekten des LC „Thomas Mann” zu Gute.

Link: Deutsche Botschaft Budapest

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Ungarische Selbstporträts aus der Sammlung der Uffizien in Florenz

In der Ausstellung "Ungarische Selbstporträts aus der Sammlung der Uffizien in Florenz" - Budapester Historisches Museum (Burgmuseum), Samstag 26. April 2014

In der Ausstellung „Ungarische Selbstporträts aus der Sammlung der Uffizien in Florenz“ – Budapester Historisches Museum (Burgmuseum), Samstag 26. April 2014

Einen anregenden und interkulturell spannenden Nachmittag erlebten die Lions des LC Thomas Mannund einige Gäste in einer Sonderausstellung des Budapester Burgmuseums. Die Kuratorin der Ausstellung, Frau Dr. Ildikó Fehér, Kunsthistorikerin an der Ungarischen Universität für die Bildenden Künste, führte kenntnis- und anekdotenreich durch die manchmal verworrenen Wege, auf denen die Selbstporträts ungarischer Künstler in die Uffizien gelangt sind.

Die Galerie in Florenz beherbergt mit über 1650 Gemälden die weltweit größte Sammlung von Selbstporträts, angefangen von Raffael bis zu Malern der Gegenwart. Seit 1872 sind auch die Werke ungarischer Künstler vertreten: Heute sind es 24 Bilder von 21 Künstlern, von denen einige erst dadurch in Ungarn bekannt wurden, dass man sie in die weltberühmte Galerie der Uffizien aufnahm. Im Oktober und November 2013 wurden diese 24 Bilder im Rahmen des ungarisch-italienischen Kulturjahres mit großem Erfolg in Florenz gezeigt. Es war dies die erste Einzelausstellung ungarischer Malerei in der langjährigen Geschichte der Uffizien überhaupt. Das Budapester Historische Museum hat den Umfang der Ausstellung durch weitere Gemälde der betreffenden Künstler aus eigenen Beständen und denen der Ungarischen Nationalgalerie erweitert. Durch Urkunden, Fotos und Briefe werden zudem die unterschiedlichen Wege der ungarischen Selbstporträts in die Uffizien dokumentiert.

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Krisztián Ungváry: „Das Horthy-System auf der Waagschale“

16. Januar 2014. Aufmerksame Zuhörer bei dem Vortragsabend mit dem Zeithistoriker Krisztián Ungvary in der Deutschen Schule.

16. Januar 2014. Aufmerksame Zuhörer bei dem Vortragsabend mit dem Zeithistoriker Krisztián Ungvary in der Deutschen Schule.

Nüchterne Zahlen und Fakten: Am 16. Januar 2014 war Krisztián Ungváry zu Gast beim 1. Deutschsprachigen Lions Club Thomas Mann in der Aula der Deutschen Schule Budapest. Der Redner analysierte, ausgehend von seiner neuen Publikation, die Voraussetzungen des Antisemitismus in Ungarn zwischen den beiden Weltkriegen. Seine These: Die Verhältnisse zwischen Stadt und Land, zwischen Gentry und Bürgertum, zu Beginn des 20. Jahrhunderts und verschärft nach Trianon führten zur Ausgrenzung und schließlich Entrechtung der ungarischen Juden. Nicht „finsteres Mittelalter“, sondern eine „rationale Sozialpolitik“ stand am Beginn des Weges, der sie schließlich in den Holocaust führte.

Das hat im deutschsprachigen Raum einigen Staub aufgewirbelt. Ungewöhnlich ist der Gang der Ereignisse. Zunächst wird Ungváry von dem Budapester Korrespondenten der Tageszeitung DIE WELT zu seinem Buch interviewt (23.10.2013). Fünf Tage später veröffentlicht der WELT-Herausgeber Thomas Schmid eine Kritik an Ungvárys Thesen – mit durch und durch „deutschen“ Reflexen auf Ungvárys Versuch, den ungarischen Antisemitismus, der in der Horthy-Zeit System wurde und in den Deportationen nach Auschwitz kulminierte, als durch und durch „ungarisches“ Phänomen zu erklären. Ungváry sieht sich missverstanden und schreibt eine Replik – und die WELT weigert sich, diese Erwiderung zu veröffentlichen! Da reibt man sich die Augen: Jetzt werden also auch in einer renommierten deutschen Tageszeitung Denkverbote verhängt, statt eine offene Debatte zu führen? Pikantes Detail: Die Redaktion der WELT hatte zunächst den Autor György Dalos um einen Kommentar gebeten, dessen Urteil aber offenbar nicht der gewünschten Verurteilung entsprach und erst mit Verzögerung erschien. Über Hintergründe informiert der Blogger Hungarian Voice – dort sind auch die Erwiderung von Ungváry und die Links zu den Artikeln in der WELT zu finden.

Klick auf: Bericht Budapester Zeitung Online

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