Schulranzen in Kispest

Liebe Lions!
Bei der Kinderhilfe in Kispest habe ich heute die Schulranzen übergeben. Von den 10 Kindern waren fünf anwesend. Alle haben sich sehr gefreut und sich auch bedankt. Anbei das Gruppenbild (Einverständnis der Eltern für das Foto liegt vor).

Liebe Grüße
Marika

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Ungarische Geschichtspolitik nach der Wende

Ein lebendiger Abend an der Deutschen Schule. Über 30 Zuhörer folgten der  Einladung des Ersten deutschsprachigen Lions Clubs Thomas Mann zu dem Vortrag von Professor Attila Pók. Der ehemalige stv. Leiter des Historischen Instituts der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und gegenwärtig u. a. stv. Direktor des Europa-Instituts Budapest referierte über aktuelle Themen der ungarischen Vergangenheitsbewältigung. Die Erinnerungspolitik und die Neubewertung historischer Ereignisse waren Schlüsselfragen im Prozess des Systemwechsels in Ungarn. Pók gab zunächst einen Überblick über die Hauptströmungen der Geschichtsinterpretation nach 1945 und beleuchtete die Folgen für den Geschichtsunterricht an den Schulen. Zu den wichtigsten Streitfragen im Prozess der Wende bis heute gehören die Verantwortung für die Folgen des Ersten Weltkriegs und die Rolle Ungarns im Zweiten Weltkrieg, die Bewertung der Zwischenkriegszeit, z. B. der rassenpolitisch fundierten Sozialpolitik des Horthy-Regimes, sowie die Stellung der kommunistischen Periode in der ungarischen Geschichte. Nachfragen des deutschsprachigen Publikums galten u. a. der häufig betonten Opferrolle Ungarns im politischen Diskurs, dem Versöhnungsgedanken in Europa sowie der Schärfe der innenpolitischen Auseinandersetzungen. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass die nüchterne, sachlich fundierte ungarische Historiographie, wie sie Attila Pók in hervorragender Weise verkörpert, den aufgeregten Instrumentalisierungen historischer Themen durch die Tagespolitik Paroli bieten kann.

Zu Gast beim LC Thomas Mann: der Historiker Prof. Attila Pók, Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften
Zu Gast beim LC Thomas Mann: der Historiker Prof. Attila Pók, Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften

 

Ein Kartoffelschäl-Automat für die Stiftung „Gleiche Chancen“

Übergabe der Spende durch den LCTM-Präsidenten Dieter Uesseler an die Geschäftsführerin der Stiftung "Gleiche Chancen", Frau Barbara Hajdu Terbócs
Übergabe der Spende durch den LCTM-Präsidenten Dieter Uesseler an die Geschäftsführerin der Stiftung „Gleiche Chancen“, Frau Barbara Hajdu Terbócs

Rechtzeitig vor Weihnachten übergaben heute Clubpräsident Dieter Uesseler und Clubsekretärin Erzsébet Cseh eine Spende an die Stiftung „Egyenlő Esélyekért Alapítvány“ (Stiftung Gleiche Chancen) in Csömör östlich von Budapest. Das schwere Gerät wurde nötig, weil der Küchenbetrieb der Einrichtung auf neue Qualitätsanforderungen umgestellt wurde. Der Automat zum Kartoffelschälen hilft dabei, 160 Mahlzeiten für die ständig in dem Heim lebenden und arbeitenden behinderten Menschen hygienisch zuzubereiten.

Neujahrsempfang

SAMSUNG CSCAm 24. Januar 2015 um 11:00 Uhr luden Präsident Dieter Uesseler und seine Frau Judit Mitglieder, Gäste und Sponsoren ins art’otel zum Neujahrsempfang ein. In einer kurzen Rede wies der Präsident auf den Ethik-Kodex der Lions und auf die Ziele der internationalen Lions Vereinigung hin. Anschließend wurden vier neue Mitglieder feierlich in den Club aufgenommen und Past President Hans-Günter Hogg als „Key Member“ ausgezeichnet.

Spendenboxen im Elevenpark

SpendenboxWir danken der Leitung des Indoor-Spielplatzes Elevenpark, dass neben den Kassen eine Spendenbox unseres LCTM aufgestellt wurden. Der Aufkleber zeigt neben dem Lions-Symbol Fotos von unserer Schulranzenaktion. Die Kunden – meist Eltern mit ihren Kindern oder Großeltern mit ihren Enkeln, aber auch Schulklassen – lesen die Aufforderung: „Segíts Te is, hogy megtölthessük a rászoruló gyerekeknek iskolatáskaját!“ (dt. „Hilf mit, die Schulranzen bedürftiger Kinder zu füllen!“)

Die Grenzöffnung vor 25 Jahren

Der 1. Deutschsprachige Lions Club „Thomas Mann” Budapest lädt zu einer Vortragsveranstaltung mit Prof. Andreas Oplatka zum Thema: „Die Grenzöffnung vor 25 Jahren” ein.

Ort:  Aula der Deutschen Schule Budapest (Cinege út 8/C, 1121 Budapest)
Zeit: Dienstag, 30. September 2014 – 19:30 Uhr

Der Fall des Eisernen Vorhangs jährt sich in diesem Herbst zum 25. Mal. Das „Paneuropäische Picknick” in Sopron mit der Flucht von ca. 600 ostdeutschen Flüchtlingen nach Österreich brach den ersten Stein aus der Berliner Mauer. Akteure, Augenzeugen und Betroffene leben noch – und können erzählen… Die Erzählungen gerinnen zu Bildern. Die historischen Narrative betonen unterschiedliche Perspektiven. Politiker und Bürger, Diplomaten und Pfarrer, Grenzsoldaten und Flüchtlinge handelten aus unterschiedlichen Motiven und waren sich der Tragweite ihrer Handlungen oft gar nicht bewusst. Es gab Beispiele persönlichen Mutes und mitmenschlicher Verantwortung, politischen Ränkespiels und selbstbewusster Berufung auf humanitäre Werte. Wer eignet sich die Deutung der Geschichte an? Die Grenzöffnung: ein Meilenstein. Aber ein Meilenstein auf dem Weg zu welchem Ziel ?

Prof. Andreas Oplatka (Andrássy Universität Budapest) ist 1942 in Budapest geboren und kam 1956 in die Schweiz. In Zürich und Wien studierte er Germanistik und Geschichte . 1968 wurde er außenpolitischer Redakteur der „Neuen Zürcher Zeitung“, als deren Korrespondent er in Stockholm, Paris, Moskau und Budapest arbeitete. Vor fünf Jahren ist er mit der Publikation „Der erste Riss in der Mauer“ (Zsolnay / Wien) hervorgetreten.

Auf Grund der Kooperationsvereinbarung zwischen dem LC „Thomas Mann“ und der Deutschen Schule Budapest kann die Veranstaltung in der Aula der DSB stattfinden. Dem Schulleiter, Herrn Thomas Mahrenholtz, sei für die gute Zusammenarbeit herzlich gedankt. Die Einnahmen des Abends kommen den Wohltätigkeitsprojekten des LC „Thomas Mann” zu Gute.

Link: Deutsche Botschaft Budapest